Bingerbrück ist nicht Bingen. Oder doch ?

Die Geister streiten darüber seit… Eigentlich schon immer… Zumindest offiziell gehört „Kaltnaggisch“ erst seit dem 07.06.1969 – dem Tag der Eingemeindung zur Stadt Bingen. 2018 kann / muss man jedoch sagen, dass Bingerbrück mit dem Hauptbahnhof, dem Park am Mäusturm, dem Binger Wald und dem Schwimmbad zwar ein wichtiger Teil Bingens ist, aber ohne Bingen doch relativ dezent in der Wahrnehmung wäre.

Aktuell glänzt „mein“ Stadtteil mit mehr als man auf den ersten Blick vermutet. Wirtschaftlich ist Bingerbrück nicht unbedingt der goldenste Stadtteil unserer Stadt, wird allerdings meiner Meinung nach viel zu schlecht geredet. In den kommenden Tagen will ich versuchen, den Stadtteil von verschiedenen Seiten zu beleuchten und zu präsentieren. Bilder, Informationen, Historie. Vom Kloster der heiligen Hildegard von Bingen, die Zeit in der Bingerbrück noch „Rupertsberg“ hies, die Bedeutung der Eisenbahn und das, was Bingerbrück heute kann. Und nicht kann.

Viele der historischen Fotos, die besonders Bingerbrück betreffen, werden durch den Heimatverein Bingerbrück (www.bingerbrueck.de) um Carl Woog zur Verfügung gestellt.